Die Leidenschaft für das Motorradfahren und wie alles begann...
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Meine Motorräder von damals bis heute!
Toms Motorradtouren ist kein Unternehmen, sondern eine Passion dafür, Menschen mit der Freude am Motorradfahren zu verbinden. Ich glaube, dass die Straße das perfekte Portal ist, um neue Abenteuer zu erleben und Erinnerungen zu schaffen.
Im Folgenden stelle ich in kurzen Steckbriefen meine bisherigen Maschinen vor.
2008 - Kawasaki GPz400🇩🇪
Mein erstes Motorrad war eine Kawasaki GPz400 – und sie kam nicht geschniegelt und gestriegelt aus dem Showroom, sondern staubig, vergessen und halb verfallen aus einer alten Scheune. Genau das machte sie für mich so besonders.
Ich erinnere mich noch gut an den Moment, als ich sie zum ersten Mal sah. Zwischen verrosteten Werkzeugen und alten Holzbalken stand sie, bedeckt mit einer alten Plane, die Reifen platt, der Lack stumpf. Für viele wäre sie einfach nur Schrott gewesen. Für mich war sie eine Herausforderung und Liebe auf den ersten Blick!
Die Entscheidung, sie zu restaurieren, fiel schnell – auch wenn ich damals noch keine Ahnung hatte, wie viel Arbeit wirklich auf mich zukommen würde. Viel Ahnung hatte ich vom Schrauben auch nicht und deshalb half mein damaliger Kumpel, seines Zeichens Mopedschrauber, mit. Schraube für Schraube zerlegten wir die Maschine. Der Motor wurde gereinigt, Teile ersetzt, Dichtungen erneuert. Ich verbrachte unzählige Stunden in der Garage, oft bis spät in die Nacht, begleitet vom Geruch von Öl und Metall.
Besonders stolz war ich auf den Moment, als der Motor nach all der Zeit zum ersten Mal wieder ansprang. Dieses Geräusch war mehr als nur ein laufender Motor – es war der Klang von Geduld, Ausdauer und Leidenschaft.
Auch optisch bekam die GPz400 neues Leben eingehaucht. Der Lack wurde aufbereitet, verrostete Teile ersetzt oder aufgearbeitet (damals gab es noch reichlich Neuteile zu kaufen) und Stück für Stück wurde aus dem Scheunenfund wieder ein echtes Schmuckstück.
Als ich schließlich meine erste Fahrt machte, war das ein unbeschreibliches Gefühl. Der Wind, das leichte Vibrieren des Motors und das Wissen, dass ich dieses Motorrad mit eigenen Händen und viel Hilfe vom Kumpel zurück auf die Straße gebracht hatte – das war Freiheit in ihrer reinsten Form.
Diese Kawasaki war nicht nur mein erstes Motorrad. Sie war mein Lehrmeister, mein Projekt und ein Stück Herzblut auf zwei Rädern.




2011 - Honda CBR500s
Mein zweites Motorrad…
Mein zweites Motorrad war eine Honda CBR500S – und ganz ehrlich, sie war weniger eine durchdachte Entscheidung als vielmehr ein Kompromiss zwischen Wunsch und Realität. Ich hatte damals kaum Geld, aber dafür umso mehr Sehnsucht nach Freiheit auf zwei Rädern. Also blieb mir nichts anderes übrig, als mich in die eher zwielichtigen Ecken des Gebrauchtmarkts zu begeben.
So landete ich schließlich bei einem dubiosen Garagenhändler irgendwo am Stadtrand. Kein Schild, kein richtiger Laden, nur eine halb offene Garage, in der sich Motorräder dicht an dicht drängten – einige offensichtlich besser gepflegt als andere. Der Händler selbst war ein wortkarger Typ mit ölverschmierten Händen und einem Blick, der schwer zu deuten war. Vertrauen erweckend war das alles nicht gerade.
Die CBR500S stand etwas abseits, als hätte sie selbst schon eine Geschichte hinter sich, die man lieber nicht ganz hören wollte. Der Lack war nicht mehr perfekt, hier und da kleine Kratzer, und der Motor klang beim ersten Starten ein wenig rau. Aber sie lief. Und vor allem: Sie war bezahlbar.
Ich erinnere mich noch gut an dieses Gefühl zwischen Zweifel und Aufregung, als ich mich entschied, sie zu nehmen. Es war keine Liebe auf den ersten Blick – eher eine vorsichtige Zweckgemeinschaft. Doch genau daraus entwickelte sich mit der Zeit etwas Eigenes.
Denn trotz ihrer Macken brachte mich die Maschine zuverlässig von A nach B, durch Regen, durch kühle Morgenstunden und lange Abende. Ich lernte, ihre Eigenheiten zu verstehen: das leicht hakelige Getriebe, den Punkt, an dem der Motor plötzlich doch sauber hochzog, und dieses ganz eigene Geräusch, das irgendwann vertraut wurde. Der Choke, den es an den alten Maschinen noch gab, brachte mich an kühlen Tagen an den Rand der Verzweifelung.
Rückblickend war die Honda CBR500S vielleicht nicht das beste Motorrad, das ich hätte kaufen können. Aber sie war genau das Motorrad, das ich damals gebraucht habe. Sie hat mich gelehrt, mit wenig auszukommen, genauer hinzuhören und vor allem: einfach loszufahren, auch wenn nicht alles perfekt ist. Sie war Reisetauglich und mit den passenden Seitenkoffern ging es auf große Tour!
Und vielleicht ist es genau das, was sie unvergesslich macht.
2014 - Suzuki DL 650 V-Strom
Mein erstes ganz neues Motorrad zu kaufen, war ein Moment, den ich so schnell nicht vergessen werde. Schon die Fahrt zum Händler nach Münster fühlte sich besonders an – eine Mischung aus Vorfreude, Nervosität und diesem leisen Kribbeln, das man nur bei großen Anschaffungen kennt.
Als ich sie dann zum ersten Mal vor mir sah, stand sie da wie ein Versprechen: meine Suzuki DL650 V-Strom, strahlend weiß, makellos und bereit für alles, was vor mir liegt. Der Lack glänzte im Licht, jede Linie wirkte durchdacht, robust und gleichzeitig elegant. Es war nicht einfach nur ein Motorrad – es war mein Motorrad.
Der Händler erklärte mir noch die wichtigsten Details, doch ehrlich gesagt konnte ich mich kaum konzentrieren. Meine Gedanken waren schon längst auf der Straße. Als ich schließlich den Schlüssel in der Hand hielt, fühlte sich das wie ein kleiner Meilenstein an. Ein kurzer Druck auf den Starter, und der Motor erwachte zum Leben – ruhig, kraftvoll und irgendwie vertraut.
Die erste Fahrt war unbeschreiblich. Jeder Meter fühlte sich besonders an, als würde ich eine neue Freiheit entdecken. Die Sitzposition war bequem, die Maschine lag ruhig auf der Straße, und ich hatte sofort das Gefühl, ihr vertrauen zu können. Es war, als hätten wir uns schon lange gekannt. Getestet hatte ich sie schon vor einiger Zeit auf einem Bikersday am Edersee bei Waldeck im schönen Hessen. Dort konnte ich eine Stunde mit ihr verbringen und von da an stand fest, dass dies meine neue Maschine werden wird.
Seit diesem Tag ist jede Fahrt mehr als nur ein Weg von A nach B. Es ist ein Erlebnis, ein Abschalten vom Alltag und ein Stück Unabhängigkeit. Meine weiße V-Strom ist nicht nur ein Fahrzeug – sie ist der Beginn eines neuen Kapitels.
Mit ihr bin ich das erste Mal in den Dolomiten gefahren. Den ersten Urlaub mit den Jungs werde ich so schnell nicht vergessen!
2023 - Suzuki V-Strom 650XT
Der Tag, an dem ich meine neue Suzuki V-Strom 650XT beim Händler in Waltrop abgeholt habe, wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Schon beim Betreten des Geschäfts lag diese besondere Spannung in der Luft – die Vorfreude auf etwas, das ich mir lange gewünscht hatte. Und mal ganz ehrlich: der Geruch nach neuen Maschinen in so einem Store ist wirklich klasse und lässt mich immer in eine andere Welt eintauchen!
Und dann stand sie da: meine V-Strom 650XT, in einem kräftigen Blau, das je nach Licht fast schon lebendig wirkte. Die Speichenräder, der markante Schnabel und die robuste Bauweise gaben ihr genau den Abenteuer-Charakter, den ich gesucht habe. Sie sah aus, als wäre sie bereit für alles – lange Touren, spontane Abstecher und vielleicht auch den ein oder anderen unbefestigten Weg. Eigentlich wollte ich erst einmal nur schauen! Und dann ging es ganz schnell; wie immer!
Der Moment, als ich den Schlüssel bekam, fühlte sich fast ein bisschen unwirklich an. Der Händler nahm sich Zeit für eine Einweisung, erklärte mir die wichtigsten Funktionen, doch innerlich war ich längst unterwegs. Ein passendes Kofferset hatte ich gleich mitbestellt und so stand sie dann abfahrbereit vor mir.
Als ich den Motor startete, war da sofort dieses satte, ruhige Brummen, das Vertrauen schafft. Die erste Fahrt fühlte sich erstaunlich vertraut an. Die Sitzposition ist angenehm aufrecht, die Maschine liegt stabil auf der Straße, und ich hatte vom ersten Meter an das Gefühl, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.
Auf dem Heimweg wurde mir klar: Das ist mehr als nur ein Motorrad. Meine blaue V-Strom 650XT ist nicht einfach nur neu – sie ist wieder der Start in ein neues Kapitel auf zwei Rädern. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass diese V-Strom nicht sehr lange in meinem Besitz sein wird. Es kam die Zeit, da fehlten mir persönlich die nötigen PS...
2024 - Suzuki V-Strom 1050DE
Mein aktuelles Motorrad ist mehr als nur ein Upgrade – es ist ein echtes Statement. Die Suzuki V-Strom 1050DE, tiefschwarz und ausgestattet mit einem perfekt passenden Kofferset, steht für genau das, was ich mir sehr gewünscht habe: Leistung, Komfort und Abenteuer in einem.
Gekauft beim Händler in Waltrop, begann alles mit diesem einen Moment im Showroom. Schon auf den ersten Blick war klar, dass diese Maschine eine andere Liga ist. Die schwarze Lackierung wirkt kraftvoll und elegant zugleich, während das Kofferset ihr den echten Touring-Charakter verleiht – bereit für lange Reisen, spontane Trips und alles dazwischen. Der Händler hatte die Maschine gerade mal eine Stunde im Showroom aufgestellt und dann kam ich!
Was sofort beeindruckt, ist die Power. Die V-Strom bringt ordentlich PS auf die Straße und liefert genau den Druck, den man sich wünscht – souverän, kontrolliert und jederzeit abrufbar. Egal ob auf der Landstraße oder der Autobahn: Sie zieht sauber durch und vermittelt dabei ein sicheres, stabiles Fahrgefühl. Dabei erledigt der seit vielen Jahren robuste, ausgereifte und beständige Motor der Suzuki souverän seine Aufgaben.
Ein echtes Highlight sind auch die neuen Reifen: Continental Road Attack 4. Ich hatte dieses Reifensetup zeitnah mit dazu bestellt. Sie geben der Maschine nochmal ein ganz eigenes Fahrgefühl – präzise, griffig und absolut vertrauenswürdig, selbst wenn die Straßenverhältnisse mal nicht perfekt sind. In Kombination mit dem Fahrwerk der 1050DE ergibt sich ein Setup, das sowohl sportlich als auch komfortabel ist.
Jede Fahrt fühlt sich mit diesem Motorrad nach mehr an. Mehr Kontrolle, mehr Leistung, mehr Möglichkeiten. Es ist kein einfaches Fortbewegungsmittel – es ist ein Begleiter für echte Erlebnisse. Meine V-Strom 1050DE ist nicht nur mein aktuelles Bike, sondern genau das Motorrad, das meine Vorstellung von Freiheit auf zwei Rädern perfekt trifft.





























